Glaser in Aachen sind auf den Spuren der Karolinger

Aachens Geschichte reicht bis in die Jungsteinzeit zurück. Die mit 250.000 Einwohnern westlichste deutsche Großstadt ist seit jeher für ihr kulturelles und architektonisches Erbe bekannt. Natürlich ist auch das Glaserhandwerk in Aachen seit Generationen beheimatet.

Glaserhandwerk in Aachen – Tradition im Westen Deutschlands

Die im Grenzgebiet zu den Niederlanden und Belgien liegende City befindet sich in einem äußerst reizvollen Landschaftsgefüge zwischen dem Nationalpark Eifel, dem Niederrhein und den Ardennen.

Das Wahrzeichen Aachens ist der Aachener Dom. Er wurde zusammen mit dem Domschatz 1978 als erstes deutsches Kulturdenkmal in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Der karolingische Zentralbau mit seinen zahlreichen in späteren Jahrhunderten hinzugefügten Anbauten besticht mit seinem monumentalen Anblick. Nicht nur für Glaser ist die hohe Kunst der Glasmalerei, die in den riesigen Kathedralfenstern bewundert werden kann, eine Augenweide. Das historische Glas hat schon so manchen Sturm der Zeit überstanden und bereits frühere Generationen begeistert. Ein besonderes Highlight ist der Fensterbau an der Westwand. Die Rahmengröße der Fenster stammt noch aus der Gotik. Entworfen wurde die jetzige Fenstervariante 1956 von Ewald Mataré. Auffallend sind vor allem die unbearbeiteten Bergkristalle, die das eigentliche Fenster bilden.

Der Dom ist jedoch nicht das einzige Baudenkmal, das aus der karolingischen Epoche stammt und bei einem Besuch in Aachen unbedingt besichtigt werden muss. In der wunderschönen Altstadt reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die andere. Dort beeindrucken besonders das Aachener Rathaus, das Grashaus sowie das pittoreske Büchelpalais. Natürlich lohnt es sich auch, in den zahlreichen kleinen Geschäften zu stöbern. Sicherlich können dort so einige Fundstücke entdeckt werden, die das Glaserhandwerk in Aachen geschaffen hat.

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