Das Gewächshaus: Das ganze Jahr Sommer für Pflanzen

Industrielles Gewächshaus

Industrielles Gewächshaus © Jetti Kuhlemann - pixelio.de

Um auch im Winter knackig rote Tomaten essen zu können, ist ein Gewächshaus in unseren Breitengraden unerlässlich.Das Gebäude, das traditionell aus Aluminium und einem Glasdach besteht, kann mühelos dazu beitragen, Temperaturunterschiede auszugleichen und unerwünschte Niederschläge abzuhalten.Aber ein Gewächshaus kann ebenso zur Erziehung beitragen.Der geneigte Besucher eines botanischen Gartens kann in diesen Häusern aus Glas Besonderheiten aus der Welt der Flora bestaunen.

Aufbau und Komponenten des Gewächshauses

Bei der Größe sind Gewächshäusern keine Grenzen gesetzt. Ob die kleine Version für den Schrebergarten oder das riesige Palmhaus: Pflicht ist immer eine lichtdurchlässige Abdeckung aus Glas, Glasfaser oder neuerdings auch aus Kunststoff. Unerlässlich für das Funktionieren des Gewächshauses ist neben der Beetfläche eine schützende Konstruktion aus Mauerwerk und eine Lüftung, die die Sauerstoffzufuhr regelt. Zusätzlich können noch Heizvorrichtungen oder Bewässerungsanlagen installiert werden.
Ein handelsübliches Aluminium-Gewächshaus ist mit einer Verglasung ausgestattet, die mit Silikonkleber gesichert ist. Zusätzlich sind die Glashäuser meist mit wärmedämmenden Abdeckprofilen aus Plexiglas ausgerüstet, die einen sauberen Abschluss garantieren. Damit soll so genannten „Schmutzecken“ entgegen gewirkt werden.

Funktionsweise des Gewächshauses

Wenn die Sonne auf das Gewächshaus scheint, wird erst der Boden erwärmt. Die Pflanzen geben die Hitze wieder ab und das gläserne Dach verhindert ein Austreten der Wärme und verringert auch den Luftaustausch auf ein Minimum. So entsteht ein Wärmestau, der auch als Glashauseffekt bekannt ist. Trotzdem muss das Gewächshaus mit einer Möglichkeit zur Lüftung in Form von Dachklappen oder Fenstern ausgestattet sein, da die Temperatur an sonnigen Tagen auf bis zu 35 Grad Celsius steigen kann und den Pflanzen damit eher schädlich als dienlich ist.
Dieser Glashauseffekt dient aber nicht nur der Pflege und Zucht von Pflanzen. Auch im Wohnbereich kann er durchaus nützlich sein. So können auch Menschen in Wintergärten oder Ateliers die Wintersonne genießen.

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