Milchglas: Ein günstiger Sichtschutz

Milchglas

Milchglas lässt auch zu Flaschen verarbeiten © Blumenia - pixelio.de

Die Bezeichnung Milchglas steht für eine Glasart, die zwar lichtdurchlässig ist, aber dennoch keine Durchblicke gewährt. Im Glaserei-Jargon lautet die korrekte Bezeichnung „opakes Weißglas“. Auch die Bezeichnung Trübglas ist sehr geläufig. Die charakteristische weiße Farbe der Glasscheibe kann auf zwei Arten erzeugt werden: Bei der Herstellung kann das Glas entweder mit speziellen Elementen angereichert werden, die für den trüben Effekt sorgen. Dies kann zum Beispiel Kalk, Fluorid oder Zinnoxid sein. Früher verwendeten Glashütten für die Herstellung auch Knochenasche, weshalb diese Glasart noch heute manchmal als Beinglas bezeichnet wird. Es besteht aber auch die Möglichkeit, eine klare Glasscheibe nachträglich aufzurauen. Dies geschieht entweder durch den Einsatz von Säure oder mit Hilfe von Sandstrahlen. In seltenen Fällen verwenden Glaser für die Herstellung von Milchglas auch spezielle Folien, die den trüben Effekt erzeugen.

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Latte Macchiato Gläser: Günstig und stilvoll

Latte Macchiato Gläser

Latte Macchiato Gläser bringen den Kaffee perfekt zur Geltung © Manfred Walker - pixelio.de

Für so gut wie jedes alkoholische Getränk gibt es ein eigenes Glas. Das bekannteste darunter ist wohl das Weinglas, allerdings gibt es noch andere Glasarten, wie zum Beispiel Schnapsgläser und Sektgläser. Doch auch für nicht-alkoholische Getränke gibt es viele verschiedene Gläser. Zuckerhaltige Limonaden werden zum Beispiel in anderen Gläsern serviert als Wasser. Warm- und Heißgetränke werden hingegen meist in eigenen Tassen aus Keramik serviert. In den vergangenen Jahren ist allerdings ein italienisches Kultgetränk nach Deutschland übergeschwappt: Der Latte Macchiato. Das Besondere daran: Dieses Getränk, das aus warmer Milch, Milchschaum und Espresso besteht, wird in eigenen Latte Macchiato Gläsern serviert. Weiterlesen

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Zimmertüren aus Glas gibt es für jeden Geschmack

Zimmertüren

Zimmertüren aus Glas sind heute beliebter denn je © esrasu - stock xchng

Der Zweck von Zimmertüren besteht in erster Linie darin, verschiedene Räume voneinander abzugrenzen. Doch eine Tür kann noch zusätzliche Funktionen erfüllen, wie zum Beispiel den Schutz vor Rauch und Feuer sowie die Verbesserung der akustischen und wärmedämmenden Eigenschaften eines Raumes. Doch in Zeiten, in denen auf die Gestaltung der Inneneinrichtung besonders großer Wert gelegt wird, müssen Türen natürlich auch einen optischen Zweck erfüllen. Dabei gibt es verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und für jedes Raumkonzept gibt es mittlerweile die passende Tür. Alleine Zimmertüren aus Glas bieten ein äußerst vielfältiges Gestaltungsspektrum. Weiterlesen

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Trinkgläser 4: Cocktailgläser – besondere Gläser für besondere Anlässe

Cocktailgläser

Ein Beispiel für Cocktailgläser: Das Martiniglas © elvinstar - stock xchng

Der Ursprung von Cocktails ist leider ebenso ungeklärt wie der Ursprung der dazu passenden Cocktailgläser. Vermutlich wurden die ersten Cocktails allerdings im 19. Jahrhundert hergestellt. Neben Weingläsern, Schnapsgläsern und Sektgläsern gibt es natürlich auch eigene Gläser, in denen ausschließlich Cocktails serviert werden. Während es bei den anderen Glasarten aber nur wenige Unterscheidungen hinsichtlich Form, Größe etc. gibt (man unterscheidet zum Beispiel Weißwein- und Rotweingläser), werden fast alle Cocktails in eigenen Gläsern serviert. Weiterlesen

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Glasschmuck ist günstig und edel zugleich

Glasschmuck

Ein Beispiel für Glasschmuck: Ein Collier aus Strass © Maja Dumat - pixelio.de

Schmuck ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon vor mehr als 100.000 Jahren schmückten sich unsere Vorfahren mit Muscheln, Schneckenhäusern, Knochen, Steinen, Tierzähnen und anderen dekorativen Gegenständen, die sie in der Natur vorfanden. Die Entdeckung von edlen Materialien wie Bronze und Kupfer bescherte der Schmuckindustrie eine erste Hochphase. Durch die Entdeckung des Baustoffes Glas eröffneten sich viele weitere Möglichkeiten in der Schmuckherstellung. Glasschmuck ist als dekoratives Element seither nicht mehr aus der Welt wegzudenken. Weiterlesen

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Saubere Fenster dank Lotuseffekt

Lotuseffekt

Der Lotuseffekt reinigt Glas und andere glatte Oberflächen © Doris Collier - pixelio.de

Beim Lotuseffekt handelt es sich um einen Vorgang aus der Natur, bei dem Wasserperlen an Oberflächen abperlen und sie dadurch gleichzeitig reinigen. Auslöser dafür ist eine spezielle Struktur der Oberfläche, an der Schmutz nur schlecht haften kann. Bei den Blättern der Lotuspflanze ist dieser Effekt besonders gut zu beobachten – daher stammt auch der Name. Aber auch andere Pflanzen und sogar manche Tiere sind von Natur aus mit dieser besonderen Oberfläche ausgestattet. In den 1970er Jahren nahmen sich Erfinder diesen praktischen Effekt aus der Natur erstmals zum Vorbild und entwickelten einen künstlichen Lotuseffekt für Produkte, die das Leben erleichtern sollten. Weiterlesen

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Eine Dusche aus Glas ist ein besonderer Blickfang

Dusche

Eine Dusche muss nicht immer nur ein praktischer Gebrauchsgegenstand sein © engindeniz - stock xchng

Die ersten Duschen wurden bereits von den alten Griechen entwickelt und konnten sich aber erst nach vielen Jahrhunderten bei der breiten Masse der Bevölkerung durchsetzen. Heute ist die Dusche ein weit verbreitetes Mittel zur Körperpflege und hat die Badewanne in vielen Haushalten ersetzt. Zum einen ist sie platzsparender, für das Duschen wird weniger Zeit benötigt als für ein Bad und außerdem ist der Energie- und Wasserverbrauch einer Dusche weitaus geringer als der einer Badewanne. Weiterlesen

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Christbaumschmuck aus Glas: Alle Jahre wieder

Christbaumschmuck

Christbaumschmuck aus Glas ist aus der Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken © Grey59 - pixelio.de

Geschmückte Weihnachtsbäume wurden schon im Mittelalter nachgewiesen. Damals hieß der Christbaum noch Paradiesbaum und wurde vorrangig mit essbaren Dekorationsgegenständen geschmückt, wie zum Beispiel mit roten Äpfeln, Nüssen oder mit eigens angefertigten Keksen. Aus diesem Grund wurde der Weihnachtsbaum in manchen Regionen auch als Zuckerbaum bezeichnet. Aber auch die Verwendung von hochwertigem Christbaumschmuck kann bereits eine lange Tradition vorweisen – auch wenn diese Praktik aus Kostengründen lange Zeit nur reichen Familien vorbehalten war. Viele Familien ließen sich davon aber nicht unterkriegen und stellten ihren Christbaumschmuck einfach selbst her. Christbaumschmuck aus Glas, so wie wir ihn heute kennen, wurde, ebenso wie Lametta, im 19. Jahrhundert erfunden und ist heute nicht mehr aus der Weihnachtszeit wegzudenken. Nichtsdestotrotz ist es nach wie vor in vielen Familien üblich, seinen eigenen Christbaumschmuck zu basteln.

Christbaumschmuck aus Glas: Die Anfänge

Im 18. und 19. Jahrhundert bestand der Baumbehang entweder aus essbaren Materialien (z.B. Lebkuchen, Kekse oder Zuckerstangen) oder aus Papier bzw. Pappe. Auf Weihnachtsmärkten wurde schon damals Christbaumschmuck aus Pappmaché verkauft. Im 19. Jahrhundert fertigten deutsche Glasbläser erstmals Christbaumschmuck aus Glas an. Der Ursprung dieses Kunstgewerbes geht dabei auf Glaser aus Thüringen zurück: Der Legende nach wurde der erste gläserne Christbaumschmuck in Lauscha hergestellt. Bereits im Jahr darauf soll der Glasbläser aus Lauscha die ersten Aufträge für seine Weihnachtskugeln erhalten haben. Schon bald erlangte der bunte Christbaumschmuck aus Lauscha überregionale Berühmtheit.

Christbaumschmuck aus Glas heute: Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde der deutsche Christbaumschmuck aus Glas erstmals in die USA exportiert, von wo aus der bunte Baumbehang seinen Siegeszug um die ganze Welt startete. Bald wurde Christbaumschmuck auch nicht mehr nur in Thüringen, sondern auf der ganzen Welt produziert. Heute ist Christbaumschmuck aus Glas nach wie vor in vielen Haushalten sehr beliebt – auch wenn Christbaumschmuck aus Kunststoff mittlerweile ebenfalls sehr populär ist. Beim Dekorieren des Weihnachtsbaumes sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Christbaumkugeln, Sterne, Engelsfiguren und dergleichen sind heute in allen Größen, Farben und Formen erhältlich. Zur Verzierung werden häufig traditionelle Formen der Glaskunst eingesetzt, wie zum Beispiel die Glasmalerei.

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Tiffany-Glaskunst kommt nicht aus der Mode

Tiffany

Eine Lampe im Tiffany - Stil © bobby metzger - pixelio.de

Unter der Tiffany-Glaskunst versteht man eine Möglichkeit, farbiges Glas zu bunten Kunstwerken und Dekorationsgegenständen zu verarbeiten, die häufig dem Jugendstil zugeordnet wird. Die Tiffany-Technik wurde aber ursprünglich vom amerikanischen Künstler Louis Comfort Tiffany entwickelt, dessen Vater das legendäre Schmuckgeschäft Tiffany und Co. gründete.

Tiffany-Glaskunst: Beliebt seit mehr als hundert Jahren

Der Tiffany-Stil ist dem der Bleiverglasung sehr ähnlich. Bei beiden Techniken werden kleine, bunte Glasteile über Metallstäbchen oder -folien und Lötzinn miteinander verlötet. Bei der Bleiverglasung, die vielen vor allem aufgrund der bunten Fenster in Kirchen ein Begriff ist, lassen sich jedoch nur flache Glasscheiben herstellen. Louis Comfort Tiffany revolutionierte diese Methode, indem der anstelle der sogenannten Bleiruten Kupferfolien für die Verbindung der einzelnen Teile aus Glas verwendete und erlangte mit seinen Tiffany-Lampen Weltruhm. Das Glas erhält durch die beim Lötvorgang eingesetzten Chemikalien eine besondere, pastellartige Färbung. Die Tiffany-Leuchten erhellen jeden Raum mit einem besonders warmen Licht und sind daher auch über hundert Jahre nach ihrer Erfindung noch überaus beliebt. Neben dem modernen Glasfusing stellt die Tiffany-Technik wohl die beliebteste Stilrichtung der Glaskunst dar.

Tiffany-Glaskunst selbst gemacht

Es muss aber nicht immer ein teures Original aus dem Hause Tiffany sein. Viele Menschen, die sich Glas-Design zum Hobby gemacht haben, fertigen ihre eigenen Kunstwerke an. Das Spektrum reicht dabei weit über Lampenschirme hinaus: Neben Tiffany-Fensterbildern sind vor allem Windlichter sehr beliebt. Oft werden dafür Tiffany-Vorlagen, die kostenlos im Internet erhältlich sind, verwendet. Viele Glaskünstler fertigen aber auch einfach ihre eigenen Vorlagen an. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Im Vergleich zu anderen Glastechniken, insbesondere zum Glasfusing, braucht man für die Tiffany-Technik relativ wenig Werkzeug. Am wichtigsten sind ein guter Glasschneider, ein Lötgerät und natürlich die entsprechende Arbeitskleidung.

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Glasversicherung: Sinnvoll oder nicht?

Glasversicherung

Eine Glasversicherung für Auto und Haus kann sich lohnen © Thorben Wengert - pixelio.de

Glasbruch entsteht oft schneller, als uns lieb ist und das Austauschen von kaputten Glasscheiben kann empfindliche Kosten nach sich ziehen. Vor allem wenn es sich bei dem kaputten Fenster um modernes Funktionsglas handelt (z.B. Isolierglas, Sicherheitsglas oder Wärmeschutzglas), belaufen sich die Kosten schnell auf eine vierstellige Summe. Deshalb kann eine Glasversicherung sinnvoll sein.

Was deckt eine Glasversicherung ab?

Mittlerweile bietet fast jede Hausratsversicherung eine spezielle Glasversicherung an. Dabei werden aber nicht nur Fensterscheiben versichert. Die meisten Versicherungsunternehmen unterscheiden zwischen zwei Arten von Glas im Haushalt: Gebäudeverglasungen und Mobiliarverglasungen. Als Gebäudeverglasungen werden alle Glasflächen bezeichnet, die direkt am Wohnhaus angebracht werden. Dazu gehört eine Glasfassade ebenso wie ein Wintergarten, ein Glasdach, eine Glasschiebetür und natürlich die Fenster. Auch Glasbausteine fallen in die Kategorie der Gebäudeverglasungen. Unter dem Begriff Mobiliarverglasung werden hingegen kleinere Glasgegenstände zusammengefasst, wie zum Beispiel Glastische, Glasvasen, Glasvitrinen und Wandspiegel. Aber auch andere Glasflächen können von der Glasversicherung gedeckt werden, wie zum Beispiel das Ceranfeld des Herdes oder das Aquarium.
Aber auch für Autoglas kann eine Glasversicherung abgeschlossen werden. In der Regel deckt eine Teilkasko-Versicherung Glasbruch.

Glasversicherung: Der Vergleich lohnt sich

Es wird also schnell klar, dass wir alle sehr viele Glasflächen in unserem Haus, unserer Wohnung oder in unserem Auto haben. Eine Glasversicherung kann sinnvoll sein. Allerdings sollte die Glasversicherung einem Vergleich unterzogen werden, da sich die Angebote der einzelnen Versicherungsunternehmen oft stark voneinander unterscheiden. Manche Versicherungen kommen im Falle eines Glasbruchs zum Beispiel für einen Glasnotdienst auf, andere wiederum nicht.

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